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| Gästebuch | | Es gibt 72 Einträge in das Gästebuch. Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 |
| Michael | Geschrieben am: Mi 04 Okt 2006 18:45:25 CEST Einige Zeit später schlenderten wir hinunter zu den Zelten, hier wurden Fallschirme gepackt, Tandemgurte geprüft und sonstige Vorbereitungen für die ersten Sprünge getroffen. Die Atmosphäre war so lässig und natürlich dass wir uns auf Anhieb wohl fühlten, Chero machte dann mit dem Springer der vor mir an der Reihe war und mit mir die Einweißung. Hier wurde kurz und deutlich erklärt welche Haltung nach dem Absprung einzunehmen ist, welche Kommandos es während dem Freifall gibt, was passiert wenn der Schirm geöffnet wird, und wie man sich bei der Landung zu verhalten hat. Dann erfolgte auch schon der Aufruf zum LOT 1, 20 bis 25 Leute begaben sich frohgelaunt in die PINK Skyvan, einige schauten etwas ernster, dies waren wohl die Tandem-Passagiere. Schnell verschwand die Maschine am Himmel, knapp 20 Minuten später schauten viele der Leute in den strahlend blauen Himmel, die ersten Schirme waren zu sehen und wenige Minuten danach landeten die ersten Springer wieder am Flugplatz. Die Tandems landeten zuletzt, logisch da die ja auch zuletzt aus der Maschine abspringen. Mit professioneller Gelassenheit wurden die Schirme wieder gepackt, schnell noch einige Bilder auf CD gebrannt und sich auf den nächsten Sprung vorbereitet. Dann kam auch schon Chero um mir den Tandem Gurt anzulegen, während er mich so verpackte wiederholte er noch mal ruhig und deutlich seine Anweisungen von vorher. Andi der Mann für die Video- und Bildaufnahmen dokumentierte alles mit Video und Digi-Cam. Es erfolgte die Ansage LOT 2 Startbereit, und wir stiegen in die Maschine, über die Lautsprecher hörte ich „Xavier Naidoo – Dieser Weg wird kein leichter sein“ In der Maschine ging es eng zu , wir setzen uns auf den Boden und sicherten uns mit einem Gurt der am Springergeschirr befestigt wurde. Jeder Vordermann lehnte sich an seinen Hintermann und machte es sich bis die Zeit zum Absprung gekommen war bequem, eben wie eine große Familie Die Rotorblätter setzen sich in Bewegung, und die Maschine begab sich zur Startbahn. Einem gekonnten Start folgte der Steigflug, die Stimmung war total locker, und die Vorfreude war den meisten anzumerken. Meine Spannung stieg jedoch mit jedem Meter den wir weiter dem Himmel entgegen flogen, über die Höhenmesser konnte ich sehen, wie schnell die Maschine an Höhe gewann, 1000 Meter , 2000 Meter, 2500 Meter, dann war es an der Zeit sich bereitzumachen, wir standen auf, Chero befestigte die Becken und Schulterhacken an meinem Tandem Gurt, einmal zur Probe in die Gurte gehängt und schnell die Brille aufgesetzt wartete ich bis sich die große Heckklappe öffnet und die sicht auf die Erde freigab. Teil 2 User IP 82.212.23.105 |  | | | Michael | Geschrieben am: Mi 04 Okt 2006 18:44:19 CEST Teil 3 Nochmals wiederholte Chero die Anweisungen, die richtige Haltung einzunehmen, den Mund zu schließen und durch die Nase zu atmen. Für noch mehr Schweiß auf meiner Stirn sorgten die Worte von Chero „ wenn die ersten Abspringen gehen wir Schritt für Schritt zur Absprungkante, und den letzten Schritt machst du einfach ins leere“ Mein Puls raste, und ich konnte das Schlagen meines Herzes gegen dass dröhnen der Rotorblätter hören. Der Adrenalinpegel in mir sollte nicht mehr zu überbieten sein, dachte ich. Eher unscheinbar blinkten 2 Lämpchen und da öffnete sich auch schon die Heckklappe. Sekunden danach verschwanden die ersten Springer aus der Luke und rauschten in Richtung Erde davon. Immer näher kamen wir der Heckklappe, nach dem die ersten 4 bis 5 Springer dem Boden entgegenjagten konnte ich das erste mal einen freien Blick auf die unter mir liegende Landschaft werfen. Ein atemberaubender, fast bizarr anmutender Anblick, die Gewissheit vor Augen, DU SPRINGST DA GLEICH RUNTER. Ein Blick auf Cheros Höhenmesser zeigte eine Absprunghöhe von 4.300 Meter!!! Doch kaum zu Ende gedacht war die Absprungkante erreicht, wir stürzten der Erde entgegen, die ersten 3 – 5 Sekunden denkst du jetzt gehen die Lichter aus, unbeschreiblich viele Eindrücke prasseln in kürzester Zeit auf dich herein. Mein Adrenalinspiegel stieg ins unermessliche Aus der kurzen Lähmung erwacht, kommen sofort die Worte von Chero wieder in mein Gedächtnis, Freifall Haltung einnehmen, Kopf in den Nacken, Hände am Geschirr lassen, GENIESSEN. Und tatsächlich, nach wenigen Sekunden kann ich den Kopf heben und die ersten zaghaften Blicke auf die Berge und die weitere Umgebung werfen, ein sagenhafter Anblick. Was als nächstes auffällt ist die Kraft des Windes der einem ins Gesicht peitscht und nach und nach normalisiert sich der Pulsschlag auf einen erträglichen Wert. Plötzlich fliegt Andi unser Kameramann herbei, sein breites Grinsen ist ansteckend und ich strecke Ihm meine beiden hochgereckten Daumen entgegen. Keine Ahnung ob es einer hört, ich muss einfach schreien, die angestauten Emotionen hinausschreien, es ist so geil, so obergeil, so unbeschreiblich. Chero macht einige Drehungen zeigt mir im Freifall dies und jenes, und dann sind die 60 Sekunden auch schon zu Ende. Der Schirm wird geöffnet was ich nur durch einen kräftigen Ruck spüre, die Freifall-Geschwindigkeit von 200 KM wird abgebremst und wir schweben Majestätisch über den Wolken in einer Höhe von ca. 2.500 Metern. Auch mit dem Schirm machen wir einige coole Drehungen, und kurz darauf gibt Chero mir die Lenkseile des Schirms in die Hand, wieder geht der Puls nach oben, ich greife die Halteschlaufen wie mir gesagt wurde und siehe da … ich kann den Schirm lenken, leider viel zu kurz denn wir sind schon auf eine Höhe von 250 Metern gesunken und Chero muss die Landung einleiten. User IP 82.212.23.105 |  | | | Michael | Geschrieben am: Mi 04 Okt 2006 18:43:13 CEST Teil 4 Eine kurze Übung der Landeposition, und schon saust die Erde auf uns zu, wenige Sekunden später hat uns der Boden wieder, eine perfekte Landung im Stehen. Chero hinter mir jubelt, ich grinse wie ein bekloppter. Ich werde vom Haken gelassen und schon stürmt meine Familie herbei die meinen ersten Sprung vom Boden verfolgt hat. Alle freuen sich mit mir, auch Andi unser Kameramann kommt zu uns, klatscht mich ab und strahlt mich an. Auf dem Weg zum Zelt den ich wie in Trance hinter mich bringe kann ich noch gar nicht realisieren was ich grade erlebt habe. Chero strahlt mit mir um die Wette, man merkt ihm an welchen Spaß er am Springen hat, und ich kann dies bereits jetzt nachvollziehen, nach nur einem Sprung als Passagier. Nun ist Zeit für ein Bier und eine Zigarette. An nach Hause fahren ist nicht zu denken. Die Emotionen die in mir wüten, die wirklich angenehme Atmosphäre der Springer-Familie lässt uns nicht los. Ich versuche in Worte zu fassen was ich erlebt habe, und erkläre meiner Frau sicher 10 mal was da oben passiert ist. Öfters schlendern wir zwischen den weiteren Sprüngen zu Chero und Andi, ich erhalte Antworten auf alle Fragen die ich habe. Kurz um wir machen uns erst gegen 22.00 Uhr auf die Heimreise. Im Gepäck ein unvergessliches Erlebnis, einen wunderschönen Tag, und die Bekanntschaft von vielen netten Leuten. Danke Chero, es war einfach nur geil. Und auch heute noch bin ich von den Erlebnissen gefangen erlebe eine Gänsehaut nach der anderen Besonders wenn ich wie heute morgen direkt nach dem aufstehen noch mal die genialen Bilder die Andi geschossen hat betrachte. Wir sehen uns wieder, ganz sicher. Michael User IP 82.212.23.105 |  | | | Christoph | Geschrieben am: Mo 11 Sep 2006 22:02:00 CEST Ahoi Chero, dem Andi schließ ich mich an. Vielen Dank für den Monster-Flash. Ich hab immer noch den Monster-Grinser im Gesicht sitzten. :-))) Gruß & guten Flug von chrzzzzzz.............(superman) User IP 62.214.227.105 |  | | | Andreas | Geschrieben am: Mo 11 Sep 2006 14:33:14 CEST Hi Chero, vielen Dank für das wunderbare Erlebnis am Wochenende. Wir werden uns auf jeden Fall wieder sehen. Bin mal gespannt auf die Bilder ;o) Viele Gruesse Andreas User IP 194.120.84.9 |  | |
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